Unsere Nachhaltigkeit

Ein Bestandteil unserer Philosophie

Nachhaltigkeit ist für uns auf dem Blüemlisberg nicht einfach ein Schlagwort, sondern Bestandteil unserer Philosophie.

Wir versuchen Nachhaltigkeit in unserem Schaffen von der Urproduktion bis zum Kunden zu leben und uns stetig zu verbessern. Unsere Betriebsführung nach ESG-Kriterien ist für den Blüemlisberg Selbstverständlichkeit.

Unser Engagement für die Nachhaltigkeit

Pflege der Natur Auf dem Blüemlisberg sind über 50% der Flächen Biodiversitätsförderflächen (BFF). Die Flächen erfüllen hohe Anforderungen an die standortgerechte Biodiversität zur Förderung der Artenvielfalt. Alle unsere Wiesen werden schonend mit Motormäher gemäht. Dies ist weit weniger Effizient und eine viel strengere körperliche Arbeit als mit einem top mechanisierten ‘Mähwerk’. Doch schützt dies unsere Rehkitze, Feldhasen und Bienen (siehe Box) auf unseren Wiesen da die Tiere fliehen können, gesehen werden und nicht von der Mähmaschine verletzt werden. Unsere Galloway-Rinder begleiten die Blüemlisbergziegen und sind eine genügsame, extensive Rinderasse. Sie sind unsere vierbeinigen Landschaftspfleger und fressen u.a. das von den Ziegen verschämte Heu und tragen damit zu einer effizienten Heuverwertung ohne Abfälle bei. Die Futterreste der Galloway-Rinder kommen dann wieder als Dünger und Samen auf unsere Wiesen. Mit einem optimalen Weidemanagement fördern wir einerseits die standortgerechte Vegetation und andererseits reduzieren wir damit den Parasitendruck. Eine ausgewogene standortgerechte Vegetation liefert uns auch in ‘Hitzesommern’ gutes Futter für die Winterzeit. Zudem reduziert dies den Einsatz von phystosanitarischen Massnahmen (Problempflanzen). Entwicklungszyklen von Parasiten werden so ebenfalls vermindert und dadurch müssen unsere Tiere weniger oder gar nicht tierärztlich behandelt werden. Unser Ziel ist es, eine standortgerechte Flora mit vielen Kräuterreichen Blumenwiesen als ideale Futtergrundlage für unsere Tiere zu fördern. Blüemlisberg: Unser Name ist unser Programm. Nebst der Naturpflege ist uns auch das Landschaftsbild und der Bodenschutz ein Anliegen. Unser neuer Stall fügt sich angepasst in unsere einzigartige Landschaft und die Topografie ein. Seine Bieberschwanz-Dachziegel sind ein ästhetischer Blickfang und unterstreichen seinen Charakter. Der Stall ist nicht nur wegen den Ziegen, welche das Hoch- und Runterklettern lieben doppelstöckig. Bewusst wurde mit dem speziellen Doppelstockstall auf eine minimale Versiegelung von wertvollem Boden geachtet. Mit diesem Konzept sind über 40% weniger wertvolle landwirtschaftliche Nutzfläche verloren gegangen als bei einem herkömmlichen Stallkonzept auf einer Ebene. Nach unserem Verständnis ist dies auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit auf dem Blüemlisberg. Externer Ressourceneinsatz Auf dem Blüemlisberg versuchen wir den externen Ressourceneinsatz so gering als möglich zu halten und mit den Ressourcen vor Ort im Einklang mit der Ökologie bestmöglich zu wirtschaften. Unser eigenes Quellwasser bildet eine tragende Lebensgrundlage für Mensch und Tier. Auch in der Produkteherstellung z.B. zur sofortigen Kühlung der Ziegenmilch nach der Pasteurisation dient uns unser eigener Rohstoff Wasser. Ohne Kunstdünger sind Futtererträge von Heu und Emd geringer. Wir verzichten bewusst auf Kunstdünger und damit höhere Futtererträge um eine standortgerechte, stabile Vegetation auf unseren Wiesen zu fördern. Unsere Wiesen bekommen ausschliesslich hofeigenen Dünger in Form von Mist und Gülle. Daneben erhalten unsere relativ ‘sauren’ Böden alle vier bis fünf Jahre Kalk um die natürliche Humusbildung und Mineralisation sowie die Bodenfruchtbarkeit langfristig zu unterstützen. Pestizide sind für uns grundsätzlich tabu. Wenn’s doch sein muss, dann nur für Problempflanzen zur sog. Einzelstockbehandlung. Unser eigenes Quellwasser ist einer der wichtigsten Rohstoffe den wir zu schützen wissen. Als Quellgebiet des Gründelisbaches und des Lauitobelbaches, welche in den Lauerzersee und dann in den Vierwaldstättersee münden sind wir uns unserer Verantwortung für das Trinkwasser und das Ökosystem bewusst. Fühlt sich ein Tier im Stall und auf dem Feld wohl, so stärkt dies die Gesundheit. Der neue Stall welcher viel Abwechslung und genügend Platz bietet bildet eine wesentliche Grundlage der Tiergesundheit. Vom Frühling bis Herbst sind die Tiere jederzeit - wenn es das Wetter erlaubt - auf den Wiesen. Reichen diese prophylaktischen Massnahmen nicht, so werden unsere Tiere homöopathisch behandelt. Geht’s wirtlich nicht anders, dann werden unsere Tiere vom Veterinär mit klassischer Arznei versorgt. Dies versuchen wir aber auf ein Minimum zu reduzieren. Antibiotika sind für uns immer ‘ultima ratio’. Unsere Ziegen und die Galloway-Rinder kriegen als Lockfutter und zur optimalen Ernährungsergänzung je nach Bedürfnislage der Tiere Kraftfutter. Das Kraftfutter wird auf ein absolutes Minimum reduziert. Am Ende der Trächtigkeit, vor der Geburt der neuen Gitzi ist der Energiebedarf der Tiere erhöht. Zu diesem Zeitpunkt erhalten die Ziegen weiteres Spezialfutter wie z.B. natürlicher Tran. Zur ganzjährigen optimalen Mineralstoffversorgung erhalten unsere Ziegen ad libitum Mineralstoff mit Selen oder Biotin angereichert. Die Hauptsächliche Futterbasis ist und bleibt das hofeigene Raufutter. Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb sind fossile Energieträger in flüssiger Form (Benzin/Diesel) derzeit leider noch weitestgehend unentbehrlich. Im Bereich der Elektrizität lässt sich aber einiges machen. Wir haben deshalb ein Projekt, um mit Photovoltaikstrom und Batteriespeichern eine weitestgehende Stromunabhängigkeit zu schaffen. Insbesondere unsere Tiefkühler und die Pasteurisation für die Glacé-Herstellung sind richtige Energiefresser. Nach und nach wollen wir die externe Energieabhängigkeit reduzieren. Wir halten Sie auf dem laufenden über unsere diesbezüglichen nächsten Schritte. Produkte Vermeidung fossiler Energien und Erhöhung der Energieeffizienz ist uns ein grosses Anliegen. Rund einen Drittel unserer Milch wird direkt vor Ort ohne Transportwege zu feinen Gelatis gemacht. Für ein weiteres Drittel transportieren wir mit rund 10 Minuten Fahrtdauer unsere Ziegenmilch zur Alp Gummen, wo in unserer Partnerkäserei von Martin Dobler die Blüemlisberger Ziegenkäsemutschli hergestellt werden. Die Lokale Herstellung der Produkte vermeidet somit sehr viel CO2 und verursacht wenig Transportemissionen. Das letzte Drittel unserer Ziegenmilch wird zu lang haltbarem Milchpulver für Milchpulverdosen, Kosmetik und Schokolade getrocknet. Dies ist zwar ein energetisch intensiver Prozess und verursacht gezwungenermassen Transportemissionen. Auch die Prozesse für die Lebensmittelsicherheit, wie z.B. die Tiefkühlkette oder die Hygienisierungsmassnahmen durch spezialisierte Betriebe sind energieintensiv. Glücklicherweise konnten wir aber all unsere Partner in der Innerschweiz finden und können somit in einem Radius von unter 50 km all unsere Produkte verkaufsfertig herstellen. Von der Fütterung der Tiere hin zur Beifügung von Zusatzstoffen in unsere Produkte bis zur Verpackung und Vertrieb der Produkte haben als handwerklicher Betrieb den Produktezyklus selbst im Griff und bürgen jederzeit für eine hohe Lebensmittelqualität und -sicherheit. Umweltschädliche Stoffe wie Microplastik, hormonaktive Substanzen usw. sind ‘no-go’s’. In der Verpackung schauen wir Plastik zu vermeiden und nachhaltige Packmaterialien einzusetzen. Dies ist ein kontinuierlicher Prozess, an dem wir stetig arbeiten. Um unsere leckeren Delikatessen zu Ihnen als unsere Kunden zu bringen benötigen wir Vertriebspunkte, welche wir versuchen möglichst energieeffizient zu beliefern. Unser neues Tiefkühlfahrzeug ist neuester Generation und verbraucht trotz der hohen Tiefkühlleistung (-18°C) wenig Energie. Am nachhaltigsten und erholsamsten ist, Sie geniessen unsere Produkte direkt auf dem Blüemlisberg im Hofladen – wir freuen uns über ihren Besuch und ihren Genuss unserer Delikatessen! 

Die Biene - wichtigstes Lebewesen des Planeten

Die Biene wurde in einer Sitzung der Gelehrtengesellschaft „Royal Geographical Society“ offiziell zum wichtigsten Lebewesen auf dem Planeten erklärt (The Science Times). 70 % der weltweiten Landwirtschaft ist auf die Bestäubung durch Bienen angewiesen. Ohne sie können sich Pflanzen und Blüten nur schwer vermehren. Und ohne neue Pflanzen und Blüten gibt es auch weniger Nahrung für uns und unsere Nutztiere. Die Bedeutung der Bienen auf Öko-systeme lässt sich weder ignorieren noch kleinreden. Ohne den wechselwirkenden Kreislauf der Bestäubung würden Fortpflanzung und Wachstum natürlicher Güter zum Erliegen kommen.

Produkte aus feinsterSchweizZentralschweizer Ziegenmilch